Zlatko Baracskai

Solo Performance

Die genaue Kenntnis um elektronische Klänge bestimmt diese Improvisation, die auf komplexen Rückkopplungsverschaltungen eines modularen Synthesizers basiert. Diese Musik hat keine Tiefenstruktur, keine Tonhöhen und keine Klangschichten - praktisch keine musikalischen Parameter, unter denen ein Komponist normalerweise Musik betrachtet. Stattdessen Pulsation, Resonanz und Chaos - hervorgerufen durch den Missbrauch von Filtern und Nichtlinearitäten - um das zu erzeugen, was nicht vorhersagbar ist. Ähnlich wie in dem Aufbau eines Mischers ohne Eingänge nutzt diese Performance nur einfache Werkzeuge mit fast keinen Klanggeneratoren, weil das chaotische Verhalten der Schaltkreise durch Rezirkulation und einem Annähern an den Punkt der Gabelung entsteht. Das macht diese Musik so unverständlich, verwirrend, subversiv und sexuell anziehend. Es ist der reine Klang von wahnsinnig werdenden Elektronen.

 
Donnerstag | 12. OKTober 17 | 20.30 Uhr

Goethebunker, Essen