Stefan Tiefengraber

 

Nach sechs Jahren in einer Filmproduktionsfirma wechselte Tiefengraber seinen Hauptwohnsitz nach Linz / Österreich, wo er 2010 mit dem Studium der Zeitbasierten und Interaktiven Medien an der Kunstuniversität Linz begann. 2015 nahm er für sechs Monate am MMCA Changdong Residency Programm in Seoul / Korea teil.

Stefan Tiefengrabers Kunstwerke reichen von Performances über interaktive Installationen bis hin zu Klangkunst und zeitbasierten Medien wie experimentellen Video- und Dokumentarfilmen. Diese Arbeiten wurden auf dem Ars Electronica Festival 2017 (Linz / Österreich), der New Media Gallery (Vancouver / Kanada), der O'NewWall Gallery (Seoul / Korea), der 16. Media Art Biennale WRO 2015 (Wroclaw / Polen), ausgestellt.

징 WM_A28 TCM_200DV BK26 BK26 ist eine Weiterentwicklung und Kombination der Installation "징 Noise # 1" und der Geräuschperformance "WM_EX10 WM_A28 TCM_200DV BK26". Für diese Geräuschperformance werden Ton und Video durch Kurzschlüsse erzeugt, die der Künstler mit seinen nassen Fingern auf geöffneten Geräten erzeugt, und zusätzlich die Kurzschlüsse, die durch modifizierte Solenoide erzeugt werden, die auf das koreanische traditionelle Instrument Jings (koreanischer Gong) treffen. Dies erzeugt den typischen Klang dieses Instruments und schließt die Schaltung für kurze Zeit. Der Widerstand der Haut und die Leitfähigkeit des menschlichen Körpers in Kombination mit den Komponenten der Schaltungen verändern den Klang.

Das Audiosignal, das über die Lautsprecher hörbar ist, wird an einen Projektor gesendet, der das Signal in flackerndem Licht und abstrakte Formen und Linien in Schwarz und Weiß visualisiert. Die verwendeten Geräte wie "Walkmen" - und "Bontempi" -Keyboards sind dabei in ihrer ursprünglichen Funktion in Gebrauch.

 

Foto © Velak Export
 
Sonntag | 14. OKTober 18 | 20.45 Uhr

Musikzentrum Bochum