Ryoko Akama

 

Ryoko Akama - Scheitern und Scheppern, der Domino-Effekt lässt grüßen. Bei ihren experimentellen Klangskulpturen lässt die japanische Künstlerin bewusst den Zufall zu. Ihre Installationsperformance „strum ström“ nutzt Klang, Bewegung und Alltagsobjekte. Sie bezieht dabei den Raum derart mit ein, dass selbst kleinste Details von Oberflächen und und Strukturen relevant werden. Untersucht werden dabei die Substanz und Fragilität von Objekten und die Einflüsse von Schwerkraft, Wind und magnetischen Kräften auf unterschiedliche Gegenstände. Zweckentfremdet und bislang unbekannten Ursache/Wirkungs-Prinzipien ausgesetzt werden sie dabei Teil eines besonderen Dialogs. Sie lässt ihren Failed Experiments bewusst das Versagen der Technik zu. Ihre mechanischen Objektinstallationen zeigen zunächst die Richtung der gedachten Funktion, scheitern jedoch während des Vorgangs bisweilen sogar derart, dass die Apparatur sich dabei selbsttätig zerstört. Die dabei entstehenden Klänge macht sie mit Tonabnehmern und akustischer Verstärkung erlebbar.

 

Foto © Filmlove BSZ
 
Samstag | 13. OKTober 18 | Ab 20.00 Uhr

Evinger Schloss Dortmund