Bochum

 

Liebe Freundinnen und Freunde von „Blaues Rauschen“,

nach seiner Premiere im Jahr 2017 bietet die Stadt Bochum in diesem Jahr dem Festival „Blaues Rauschen“ im Verbund mit den Städten Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Herne an Orten der Kunstproduktion und –präsentation eine außergewöhnliche Plattform.

Unterschiedliche Angebotsformate gehen der Frage nach, inwieweit sich technische Neuerungen, künstlerische und politische Prozesse gegenseitig bedingen und beeinflussen können. Dabei soll ein Blick darauf geworfen werden, wie und mit welchen Mitteln der analogen und insbesondere der digitalen Kunstproduktion Künstlerinnen und Künstler auf derartige Entwicklungen reagieren.

Das Festivalprogramm wird die Besucherinnen und Besucher in einer Melange aus zeitgenössischer elektronischer Musik, Ton- und Videocollagen und futuristischer elektronischer Tanzmusik zu einer multimedialen Klangreise mit einem außergewöhnlichen Erlebnis- und Erkenntniswert einladen.

Zum Abschluss dieses spannenden fünftägigen Festivals findet am 14. Oktober im Anneliese Brost Musikforum Ruhr – einem Ort von dem starke Impulse ins städtische und regionale Kulturleben ausgehen – ein Konzertabend statt.

Seit Jahren fördert die Stadt Bochum neue bzw. zeitgenössische Musik sowie genreübergreifende, neue und zukunftsweisende Kunst- und Kulturformate. Das Festival „Blaues Rauschen“ steht damit wunderbar in einer Reihe mit dem „Ruhr-Jazz-Festival“ und den Konzertreihen „Soundtrips NRW“ und „Klangbilder“, die seit geraumer Zeit im Kunstmuseum Bochum etabliert sind.

Ich wünsche dem städteübergreifend organisierten Festival „Blaues Rauschen“ und seinem hochkarätigen Programm viel Erfolg und eine positive Resonanz.

Meinen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle dem Veranstalter open systems e.V., den Sponsoren und allen aussprechen, die an der Vorbereitung dieses für unsere Region so bedeutenden Festivals mitgewirkt haben.

 

Dietmar Dieckmann
Beigeordneter für Kultur, Bildung und Sport der Stadt Bochum